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JAZZ ART ENSEMBLE 2007
Unsere Projekte

JAZZ ART ENSEMBLE 2007

In den vergangenen Jahren 2004–2006 präsentierte die Landesarbeitsgemeinschaft Jazz Niedersachsen e.V. mit „Jazz goes Praetorius“, „Jazz in Motion“ und Jazz meets the global Groove“ bereits ausdrucksstarke und ungewöhnliche Projekte, die sich kreativ mit dem Jazz und anverwandtem auseinander setzen und zugleich in den Konzerten das Publikum reichhaltig verzauberte. In dieser Tradition steht auch das Projekt „Jazz breaking rules“ von Peter Witte, einem bedeutendem Künstler und Jazzkomponisten aus Osnabrück der im Umfeld seiner Heimatstadt die Jazzszene dort nachhaltig geprägt hat. Mit seiner Big-Band „Blasnost“ setzte er in den 90er Jahren wirkungsvolle Akzente in der niedersächsischen Jazzlandschaft. Seine Musik ist geprägt von der Verschmelzung unterschiedlicher Stile, von Marsch und Rambo, teilweise sind Anklänge an Filmmusik spürbar. „Jazz breaking rules“, bedeutet nicht unbedingt mit der Tradition des Jazz zu brechen, sondern vielmehr, seine Ausdrucksform durch bisher ungehörtes aber dennoch zugleich vertrautes zu erweitern. Mit Peter Witte setzten wir zugleich einen Städteschwerpunkt bei Jazz Art, denn viele der Musiker des Ensembles wohnen und arbeiten oder stammen aus Osnabrück. Er selbst ist auch als Komposition-, Arrangement- und Theorielehrer im dortigen Jazzstudiengang an der Fachhochschule sowie an der Universität Osnabrück tätig. Mit „Jazz breaking rules“ leistet er einen wichtigen und wohltuenden Beitrag zur kreativen und ehrlichen Musikpraxis – jenseits von Kommerz und Einschaltquoten. Mein Dank gilt allen Beteiligten, neben Peter Witte und den Musikern des Jazz Art Ensembles, der LAG JAZZ Niedersachsen e.V., den regionalen Veranstaltern und nicht zuletzt dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, die alle dazu beitragen, Jazz Art zu verwirklichen.

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